Walnussbrot

„Wir haben im Brot ein Werkzeug menschlicher Gemeinschaft kennen gelernt, um des Brotes willen, das gemeinsam gebrochen wird. Der Geschmack des geteilten Brotes hat nicht seinesgleichen.
~Antoine de Saint-Exupèry*~

Ein Brot, dass all die Komponenten verbindet die ich gerne mag. Nüsse, Trauben und Roggenmehl.

Die gute Nachricht  ist, dass Walnüsse richtig gesund sind, obwohl sie eigentlich richtige Kalorienbomben sind.  Aber es ist wie überall… die Menge macht’s 🙂

Wusstest du, dass schon 50 g Walnüsse den kompletten Tagesbedarf eines Erwachsenen an Omega 3, einer als besonders gesund geltenden Fettsäure deckt? Damit enthalten sie mehr Omega 3 als beispielsweise Lachs, der ebenfalls viele gesunde Fettsäuren enthält. Auch geizt die Walnuss nicht mit der wichtigen, mehrfach ungesättigten Linolsäure. Zudem liefern Walnüsse Kalium, Magnesium, Zink, Eisen und Kalzium 🙂 

Also durch und durch ein Vitaminbömbchen!

450 g Weizenmehl W700
115 g Roggenvollkornmehl
171 g Wasser
200 g roter Traubensaft
12 g Salz
12 g Pflanzenöl
145 g Walnusskerne, zerdrückt
17 g Weizensauerteig

Wasser, Saft, Öl und Salz gut miteinander verrühren. Die trockenen Zutaten einwiegen und verrühren.

Entweder du mischst alles per Hand und knetest es bis du eine einheitliche Masse erhälst und sich der Teig dünn nach oben ziehen lässt ohne zu reißen, oder du lässt das die Knetmaschine machen. Hier empfiehlt es sich aber die Teigprobe öfters zu machen, denn wenn du den Teig überknetest dann wirst du unglaublich gut riechende Backsteine erhalten.

24 Stunden Teigruhe und alle 4 bis 8 Stunden und 13 bis 18 Stunden den Teig dehnen und falten.

Nach der Ruhzeit den Teig vorsichtig zu einer Kugel formen, sodass die Luft enthalten bleibt. Und eine weitere Stunde während das Backrohr mit dem Gusseisenentopf bei 250C° aufheizt, gut abgedeckt stehen lassen.

Die Temperatur auf 230C° senken und für 30 Minuten mit Deckel und für weitere 15 Minuten ohne Deckel backen. Wie immer nach dem Backen, erst auskühlen lassen und dann reinbeißen 😛

Ein Nussbrot gehört für mich einfach ab und an zu einem gelungen Familienfrühstück 🙂




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