Der Elefant im Kuchenladen

der kleine Elefant der so gerne einschlafen möchte ist nicht nur das liebste Hörbuch meiner Zwergnase sondern irgendwie auch die Vorlage für diese Geburtstags“torte“.

Genau so stelle ich mir einen kleinen Elefanten vor der so gerne einschlafen möchte und die Beschenkte hat sich sehr gefreut.

Kleinigkeiten sind es, die Perfektion ausmachen, aber Perfektion ist alles andere als eine Kleinigkeit.

Leonardo da Vinci 

Es gibt gefühlt tausend Videos wie man Torten macht. Der Trend geht ja jetzt schon länger zu diesen Zylinderförmigen Torten- es gibt wirklich wirklich tolle Teile darunter aber Zylinder & ich werden keine Freunde.


Mein kleiner Elefant hier besteht im Grunde aus 2 runden „Torten“-Teilen. Man kann sie beliebig füllen, solange man dafür sorgt, dass die Creme nicht sichtbar ist, sonst zerläuft der Fondant. Dazu erzähl ich euch weiter unter aber mehr.
Das erste was ich immer vorbereite, sind natürlich die Dinge die trocknen müssen und die Ganache natürlich.

Hier seht ihr die Augen, die Ohren, Füsse und den Rüssel. Ich hab alles für gut eine Woche trocknen lassen

Jetzt geht es ans backen.

Wieviele Wege führen nach Rom, aber keiner mag einen trockenen Kuchen, dass heisst natürlich das du dir die zeit gut einteilen musst und wenn du mal begonnen hast lässt sich die Sanduhr auch kaum aufhalten.

Eines meiner liebsten Schokokuchenrezepte ist neben dem klassischen Sacherrezept ein ganz einfaches:


200 g Zucker
230 g Mehl
10 Stk Eiklar
6 Stk Dotter
2 EL Vanillezucker
3 EL Backkakao
Salz & Zitroneschale

Die Hälfte vom Zucker mit den Eidottern so lange aufschlagen, bis die Eidotter das doppelte Volumen haben.
Den Rest vom Zucker schlägt man zusammen mit dem Eiweiss zu einem festen Schnee auf. Das Mehl, den Kakao, Salz und Zitrone miteinander versieben und zusammen mit dem Eischnee abwechselnd unter die Dotter heben.

Da ich zwei Halbkugeln daraus schneiden muss habe ich das Rezept mal 4 genommen.
Die Masse habe ich auf zwei Backblech gestrichen und bei 200 °C ca 20 Minuten gebacken.

Und jetzt geht´s ans eingemachte:

Für den Körper des Elefanten braucht man zwei Schüssel die sich in der Größe unterscheiden. Diese Schüssel legt ihr erst mit einer Frischhaltefolie aus und dann schneidet ihr die Kuchen“fleck“ der Länge nach in gleichmässige Scheiben und legt beide Schüsseln damit aus. Ich streiche gerne die Fugen jetzt schon mit Ganache aus um zu verhindert, dass sich etwas auf den Weg nach aussen macht und mir dann vor dem eindecken das Leben schwer.

Für die Füllung/ die Creme nehme ich gerne etwas auf Topfenbasis.

Hier habe ich:
500 g Topfen
250 g geschlagenes Obers
4 Blatt Gelantine
30 g brauner Zucker
Zitrone und Himbeeren
genommen

Die fertige Creme schichtweise in die runden Schüsseln geben und mit einer Kuchenschicht verschliessen. Auch hier schliesse ich die Fugen mit Ganache ab und lasse alles für 3 bis 4 Stunden im Kühlschrank fest werden.

Ihr  könnt die Kugeln jetzt stürzen und mit Ganche  einstreichen.


Der Fondant: (klick mich)

Prinzipiell lassen sich alle Torten mit Fondant überziehen, am besten eignen sich „trockene“ Torten die mit Marmelade, Ganache oder Buttercreme versiegelt wurden. (Bei den Konditoren nennt sich das „die Krume versiegeln“)

Bei „feuchten“ Torten die beispielsweise mit Früchten, Fruchtcremen oder Schlagobers gefüllt sind ist es etwas schwieriger. Hier wird mit einer gleichmäßigen Schicht Ganache der Fondant von der Torte getrennt.
Fondant sollte in jedem Fall auf trockene und stabile Flächen aufgebracht werden da er sich sonst aufweicht, bei instabilen und weichen Oberflächen wir er aufreißen oder wegschmelzen. Beides eine unschöne Sache.

Je glatter und bröselfreier der Körper eingestrichen ist um so schöner sitzt der Fondant später.

Man kann die fertigen Fondant die es zu kaufen gibt ohne Probleme kaufe, denn die sind meisten auch schon zu verarbeiten und auch etwas geduldiger mit ungeübten Menschen- wie mir…

Ihr seht am Foto vom Schwanzspitzerl ganz gut, wen ihr zu viel Stärke in den Teig einarbeitet, dann beginnt er zum brechen. Da ich Lebensmittel aber nur ungern verschwende, habe ich mich entschlossen es so zu lassen wie es ist.

Ihr rollt den Fondant so groß aus, dass er gut über die Kugel passt und legt ihn dann von der Mitte aus- vorsichtig- über die Kugel und streicht ihn entweder mit der sauberen Hand oder einem Küchentuch glatt. Man kann- wer eines zu Hause hat auch ein Fondantbügler verwenden. Ist ein nettes Tool, das einem gelegentlich sehr gute Dienste erweist.

Bei der zweiten Kugel macht ihr genau das selbe und dann könnt ihr sie schon auf die Tortenplatte umsetzen.
Wenn eure Ohren,Augen und der Rüssel schon trocken ist könnt ihr mit eurem selbstgemachten Zuckerkleber die Einzelteile auf den Kopf des Elefanten zusammen kleben.

Man kann die Torte am Ende auch mit Wasserdampf abglänzen muss aber unbedingt aufpassen, dass man keine Wasserflecken auf dem Fondant hinterlässt.

Veröffentlicht von sweetestintentions.com

Küchenchefin, Hobbybäckerin, Reisefan, Vollzeitmama

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